Brief
Richard Strauss an Josepha Strauss
Mittwoch, 21. Juni 1905, Berlin

relevant für die veröffentlichten Bände: I/3a Salome

Meine geliebte Mama!

Du bist wohl nicht böse, daß ich Dir noch nicht für Deine lieben Glückwünsche zu meinem Geburtstage gedankt habe, den ersten, den unser lieber Vater nicht mehr miterlebt hat1 – aber ich hatte so rasend zu tun.

Gestern endlich nach wilden [sic] Arbeiten bin ich mit »Salome« fertig geworden, habe Tag und Nacht geschuftet, um es noch vor den Ferien zu zwingen! Es ist gelungen!

1Vater Franz Strauss war am 31. Mai 1905 gestorben. [Anmerkung in Transkriptionsgrundlage]
verantwortlich für die Edition dieses Dokuments: Claudia Heine

Quellennachweis

  • Original: [unbekannt] (Autograph)

    • Autopsie: Keine Autopsie des Originals.

Bibliographie (Auswahl)

  • Edition in Richard Strauss / Willi Schuh (Hrsg.): Briefe an die Eltern 1882–1906, Zürich, Freiburg (Breisgau), 1954, S. 303 (Transkriptionsgrundlage).

Zitierempfehlung

Richard Strauss Werke. Kritische Ausgabe – Online-Plattform, richard‑strauss‑ausgabe.de/d03851 (Version 2019‑04‑12).

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